Ein Mann muss vor Gericht. Der Grund: seine Hautfarbe
Ein Mann wartet an einem Zürcher Provinzbahnhof auf den Zug, ruhig und unauffällig, mitten am Tag. Plötzlich steht eine Polizeipatrouille vor ihm und nimmt ihn fest.
Was ist ein Kronzeuge? Wann ist ein Verfahren öffentlich? Und warum gibt es eigentlich noch ein Militärgericht? Das Schweizer Justizsystem hat seine Tücken – und wenige kennen sie besser als die langjährige Gerichtsreporterin Brigitte Hürlimann. Im Justiz-Podcast «Dritte Gewalt» spricht sie mit ihrem Republik-Kollegen Boas Ruh über ihre spannendsten Fälle.
Ein Mann wartet an einem Zürcher Provinzbahnhof auf den Zug, ruhig und unauffällig, mitten am Tag. Plötzlich steht eine Polizeipatrouille vor ihm und nimmt ihn fest.
Ein Hobby-Autosammler wehrt sich gegen eine Busse – und taucht am Prozess nicht auf. Ein Maler wiederum zieht seine Einsprache in letzter Minute zurück. Beides ist Gerichtsalltag, und beides birgt Überraschungen.
Eines Tages wollte ein begeisterter Waffenfan eine Kalaschnikow im Netz verkaufen. Dann wurde die Polizei auf ihn aufmerksam und sein Leben geriet aus den Fugen.
Eine Frau soll Bremskabel durchtrennt und ein Haus in Brand gesteckt haben. Beweise gibt es keine, aber viele Indizien.