Ein Indizienprozess mit Schnüffelhund
Eine Frau soll Bremskabel durchtrennt und ein Haus in Brand gesteckt haben. Beweise gibt es keine, aber viele Indizien.
Was ist ein Kronzeuge? Wann ist ein Verfahren öffentlich? Und warum gibt es eigentlich noch ein Militärgericht? Das Schweizer Justizsystem hat seine Tücken – und wenige kennen sie besser als die langjährige Gerichtsreporterin Brigitte Hürlimann. Im Justiz-Podcast «Dritte Gewalt» spricht sie mit ihrem Republik-Kollegen Boas Ruh über ihre spannendsten Fälle.
Eine Frau soll Bremskabel durchtrennt und ein Haus in Brand gesteckt haben. Beweise gibt es keine, aber viele Indizien.
Die Strafgerichte tun sich schwer mit der Klimakrise. Zwei Männer müssen sich nach sechs Jahren vor Gericht verantworten, weil sie sich 2020 bei einer friedlichen Kundgebung nicht freiwillig vom Bundesplatz begeben haben.
Ein 15-Jähriger sticht mit einem Steakmesser auf offener Strasse auf einen jüdischen Mann ein. Zwei Jahre später muss sich der Angreifer vor dem Jugendgericht verantworten.
2018 kommt bei einem Polizeieinsatz in Lausanne der Schwarze Mike Ben Peter ums Leben. Die sechs involvierten Polizisten müssen sich vor Gericht verantworten. Doch die Staatsanwaltschaft lässt mitten im Prozess die Anklage fallen.